Social Media für Ihr Unternehmen

Social Media Kosmetik

Was ist eigentlich Social Media? Wenn man an Social Media denkt, denken die meisten Menschen als aller erstes an den Giganten Facebook. Facebook hat mit 1,3 Milliarden Nutzern wirklich einen enormen Anteil am Markt. Doch unter den Überbegriff Social Media fällt deutlich mehr: Jedes Portal in dem wir uns mit anderen austauschen, sei es durch Bild, Text, Video oder einer Kombination aus allem nennt man Soziales Netzwerk. Das Web 2.0 wird auch das Mitmach-Web genannt, da die Nutzer selbst durch ihre Kommunikation die Inhalte der Portale erzeugen. Während bei klassischen Medien wie Fernsehen oder Radio eine eindimensionale Kommunikation stattfindet, weil wir dort ausschließlich als Konsumenten agieren, ermöglichen die sozialen Medien eine direkte Kommunikation bzw. einen direkten Austausch. Wir sind Produzenten und Konsumenten zur selben Zeit.

Die unterschiedlichen Kanäle

Google+
Google+ wurde 2011 als direkte Konkurrenz zu Facebook gegründet. Das Netzwerk verfügt über rund 500 Millionen aktive Nutzer, Facebook hat die erste Milliarde jedoch schon lange geknackt. Google hat es nie geschafft Facebook einzuholen oder sich ähnlich stark auf dem Markt zu positionieren. Sollten Sie Facebook nicht oder nicht mehr nutzen wollen, könnte Google+ einen Versuch wert sein.

Instagram
Instagram ist eine soziale Plattform, die auf Bilder und Bildsprache fokussiert ist. Deshalb ist es bei Instagram besonders wichtig auf eine hohe Qualität des Bild- und Videomaterials zu achten. Die Instagram Story ist ein tolles Feature, um Ihre Kunden an Ihrem Alltag teilhaben zu lassen – Was machen Sie aktuell? Die Bilder und Videos, die Sie in die Story hochladen können dürfen nämlich nicht älter als 24 Stunden sein und bleiben auch nur 24 Stunden für Ihre Abonnenten sichtbar. Es sei denn Sie speichern die Story in Ihren Highlights.

Facebook
Hier ist die Gewichtung von Bild und Text anders als bei Instagram. Man kann auch reine Text Postings absetzen. Ein weiterer Vorteil gegenüber Instagram: Man kann problemlos Links posten. So können Sie Kunden direkt zu ihrem Online Shop oder zu einem Artikel über ihr Unternehmen weiterleiten. Bei Instagram hat man nur die Möglichkeit einen Link in der Biografie zu setzen.

Twitter
Twitter ist ein soziales Netzwerk, bei dem die Zeichenzahl der Tweets, also der Nachrichten, die man verfassen kann, auf 280 Zeichen beschränkt ist. Der Fokus liegt hier auf News. Insgesamt zeichnet sich Twitter vor allem durch seine Schnelligkeit aus. Sie bekommen in enormem Tempo von neuen Geschehnissen etwas mit.

Pinterest
Pinterest ist wie ein Katalog unendlich vieler Ideen. Egal ob Beauty oder Dekoration: Die Plattform bietet tolle Möglichkeiten, um sich inspirieren zu lassen. Alles was man interessant findet, lässt sich an die eigene „digitale“ Pinnwand pinnen. Wenn Sie beispielsweise selbst Blogbeiträge verfassen, können Sie diese auch an ihre digitale Pinnwand pinnen, um so einen weiteren Kanal zu schaffen, mit dem Ihre Inhalte gefunden werden und Reichweite erzielen können.

YouTube
YouTube ist eine Video-Suchmaschine und soziales Netzwerk. Selbst gute Videos zu drehen nimmt viel Zeit in Anspruch. Aber auch YouTube lässt sich toll als Inspirationsquelle nutzen, um sich Anleitungen von Make-up Artists anzusehen, bestimmte Schminktechniken zu erlernen und vieles mehr.

Snapchat
Snapchat ist ein Messenger-Dienst, der ähnlich wie Whatsapp die klassische SMS ersetzt. Snapchat ist insbesonders bei der jüngeren Zielgruppe beliebt, da die Nachrichten, Bilder und Videos, die man schreibt schon nach kurzer Zeit wieder gelöscht werden.

XING
Xing ist ein Business Netzwerk, um beispielsweise Geschäftspartner oder potenzielle Mitarbeiter ausfindig zu machen.

LinkedIn
LinkedIn funktioniert ähnlich wie Xing. Es ist ein Business Netztwerk, das sich auf Karriere spezialisiert hat. Das US-amerikanische Portal eignet sich, um Geschäftskontakte zu knüpfen, vor allem auch auf dem internationalen Markt.

Whatsapp
Whatsapp ist ein klassischer Messenger Dienst. Über Whatsapp können Sie beispielsweise eine Broadcast-Liste, mit der sie eine Nachricht an mehrere Kontakte gleichzeitig senden können, erstellen. Auf diesem Weg können Sie Ihre Kunden schnell und unkompliziert über Produkte, Angebote und vieles mehr auf dem Laufenden halten.

Wenn man weiß, welche Dienste einem zur Verfügung stehen, um auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen, ist es im nächsten Schritt wichtig, die eigene Zielgruppe zu definieren und herausfinden, welche Sozialen Plattformen Ihre Zielgruppe nutzt bzw. welche Zielgruppe Sie erreichen möchten! Umfragen eignen sich dafür hervorragend. So vermeiden Sie, unnötig Zeit in Marketingmaßnahmen und Netzwerkpflege zu stecken, die bei Ihrer Zielgruppe nicht ankommt.

Warum Social Media nutzen?

Sie haben die Chance…

…Imagepflege zu betreiben

…Ihre Bekanntheit zu steigern

…Anfragen zu generieren

…Ihren Abverkauf zu steigern

…Informationen auszutauschen

…Ihren Kunden Unterstützung zu bieten

…Ihre Kundenbindung zu stärken

…sich Meinungen einzuholen

All das schaffen Sie nur mit guten Inhalten und einer aktiven Pflege Ihrer Sozialen Netzwerke!

Welche Inhalte können Sie posten?

Informative und unterhaltende Beiträge sollten sich die Waage halten. Ein Mix aus Foto und Video ist empfehlenswert. Wichtig sind kurze, prägnante, zur Interaktion aufrufende Texte, die es auf den Punkt bringen. Längere Texte werden ungern gelesen. Lassen Sie Ihre Kunden auch einmal hinter die Kulissen schauen. Berichten Sie von Ihrem Arbeitsalltag, zeigen Sie Ihre Mitarbeiter in Aktion oder die neue Dekoration, die Ihr Schaufenster ziert. Sie haben neue Produkte? Probieren Sie sie aus und berichten sie davon. Sie planen ein Event oder eine Angebotsaktion? Erzählen Sie es.

  • Produkte
  • Inhaltsstoffe
  • Make-up Looks
  • Arbeitsalltag
  • Neuheiten
  • Angebote
  • Tutorials
  • Tipps und Tricks
  • Neue Dekoration im Institut
  • Mitarbeiter/Team
  • Grüße/Zitate/Sprüche
  • Firmenauftritt in anderen Medien
  • Produkt des Monats
  • Blogposts
  • Events ankündigen
  • Hautkonditionen
  • Verwandte Themen
  • etc.

Seien sie kreativ! Treten Sie in den direkten Austausch mit Ihren Kunden. Meist ergeben sich in einfachen Gesprächen relevante Themen für Ihre Social Media Kanäle. Welche Fragen stellen Ihnen Ihre Kunden immer wieder, woran sind Ihre Kunden besonders interessiert?

Wichtig bei alledem ist Regelmäßigkeit, eine gute Qualität von Text, Bild- und Videomaterial, ein gesunder Mix des Inhalts, die Rechtschreibung sowie die richtige Ansprache. Um eine Verbindung aufzubauen, sollte man eine persönliche Ansprache wählen. Es geht in den Sozialen Plattformen um eine nahe Kundenbindung, das muss in der Kommunikation deutlich werden. Man duzt sich überwiegend.

Social Media Marketing

Wie funktioniert Social Media Marketing?

Social Media Marketing funktioniert, wenn der Auftritt auf sozialen Netzwerken, mit einer cleveren Strategie aus einem Leser einen Follower oder einen Fan macht. Elemente aus Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, sowie Vertrieb und Verkauf werden miteinander verbunden.

Praxisbeispiel für Werbeelemente, die Ihr Social Media Marketing beinhalten könnte:

Die neue Herbstkollektion von jane iredale kommt auf den Markt, Sie möchten Ihre Kunden darüber informieren und sie für die neuen Produkte begeistern:

  • Sie schreiben einen Blogpost über die neue Kollektion (Welche Produkte sind enthalten? Welche Inhaltsstoffe? Wie wende ich sie an? Was ist das Besondere? etc.) mit Link zu ihrem Online Shop. Durch gute Inhalte auf ihrer Website ranken sie auch bei Google besser und sie werden über die Suchmaschine schneller von potenziellen Kunden gefunden. Der Fokus liegt hier auf eigenem Text, denn ein einfaches Kopieren anderer Inhalte wird als Duplikat von Google erkannt und im Ranking abgestraft.
  • Dann posten sie auf Facebook und Instagram Inhalte zur neuen Kollektion – mal mit Link zu ihrem Blogpost oder mit direktem Link zu Ihrem Online Shop
  • Sie schalten Werbeanzeigen zur neuen Kollektion auf Facebook und Instagram
  • Sie veranstalten ein Social Media Gewinnspiel, um noch mehr Reichweite zu generieren
  • Sie teilen die Beiträge anderer zur Kollektion, setzen auch hier wieder ihre Links zu den Produkten
  • Sie liken und kommentieren andere Beiträge zur Kollektion
  • Sie schicken eine Broadcast-Liste an ihre Kunden: „Ab sofort erhältlich“ mit Link zum Online Shop oder mit einem “Testen Sie die Produkte bei uns im Institut”
  • Sie veranstalten ein kleines Make-up Event, um die neuen Produkte vorzustellen und bewerben das Event über Social Media
  • und und und… Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Wie messe ich den Erfolg meines Social Media Marketings?

Den Erfolg seines Social Media Marketings kann man anhand einer Analytics Software (Social Media Monitoring & externe Analytics-Plattformen) ausgewertet werden. Facebook selbst bietet auf einfachem Weg die Möglichkeit, die wichtigsten Kennzahlen einfach einzusehen. Regelmäßige Reports helfen dabei, ältere Daten mit neuen Daten zu vergleichen und die Entwicklung des eigenen Accounts zu beobachten.

Mögliche Kennzahlen für das Social Media Marketing können unter anderem sein:

  • Fanzahlen
  • Reichweite
  • Interaktionen (Likes, Kommentare, Shares)
  • Link-Klicks
  • Conversions (Produktverkäufe)

Bleiben Sie immer am Zahn der Zeit! Die Entwicklungen im Bereich Social Media sind rasant und immer wieder gibt es neue Features zu entdecken. Diese Quellen können Ihnen dabei helfen:

Facebook E-Learning
Kostenlose Facebook Marketing Online Kurse: https://lernen.fb.com/de/

Linked In Learning
Online Kurse aus allen Bereichen des Marketings: https://www.linkedin.com/learning/

Futurebiz
Social Media und Digital Marketing Blog für Unternehmen: http://www.futurebiz.de/

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